Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien, sagt dem Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen den Kampf an. Deswegen hat er neue Gesetze unterschrieben, die u.a. regeln, dass
- an Schulen weniger Softdrinks verkauft werden dürfen
- einheitliche Nährwertvorgaben für Lebensmittel in Verkaufsautomaten und auch für andere an Schulen verkaufte Lebensmittel festgesetzt werden
- der Staat insgesamt 18,2 Mio. Dollar bereitstellt, um mehr Obst und Gemüse mit dem Schulessen zur Verfügung zu stellen.
Das klingt doch ganz anders als Ronald Reagan, der einst noch aus Kostengründen Ketchup zum Gemüse erklären lassen wollte.
Ab dem Jahr 2007 müssen wenigstens 50 % aller Getränke in Verkaufsautomaten den folgenden Vorgaben entsprechen:
- Getränke die aus mindestens 50 % Frucht- oder Gemüsesaft bestehen und ungesüßt sind
- Wasser ohne zugesetzte Süßungsmittel
- Milchprodukte, einschließlich fettreduzierte Milch, Reismilch oder Sojamilch
- Isotonische Getränke mit maximal 42 Gramm Süßungsmitteln per 20-Unzen-Verpackung (600 ml)
Ab 2009 werden dann nur noch Getränke erlaubt sein, die diesen Vorgaben entsprechen. Kommt jetzt die isotonische Cola? 42 Gramm Zucker sind immer noch viel zu viel...
Naturgemäß ist die
American Beverage Association von den Richtlinien nicht begeistert und postuliert lautstark ein "Recht der freien Wahl" für amerikanische Schüler. Der Governor war davon jedoch nicht zu beeindrucken. Er wies darauf hin, dass die Folgen von Übergewicht bei Jugendlichen den Staat jährlich fast 30 Millionen Dollar kosten.
"We are going to terminate obesity in California once and for all." sagte Schwarzenegger
Voller artikel bei medpagetoday.com