Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Kansas in den USA hat eine Klage eingereicht, nach der es illegal sein soll, dass der Bundesstaat bzw. Medicaid, eine Art staatlicher Krankenversicherung für Arme, für die Kosten von Abtreibungen aufkommt. Er begründet seine Klage damit, dass staatliche Finanzmittel für Abtreibungen dazu führten, dass der Staat das Leben von Menschen ohne juristische Prüfung beende. Die Klage impliziert also, dass bereits im Augenblick der Empfängnis ein Mensch / Bürger mit entsprechenden Rechten existiert, bzw. der Kläger versucht auf diesem Wege für diesen Standpunkt einen Präzedenzfall zu schaffen.
Medicaid finanziert - auf der Grundlage von Bundesgesetzen - Abtreibungen für sozial Schwache, wenn die Schwangerschaft durch Vergewaltigung zustande kam, durch Inzest oder wenn das Leben der Mutter durch die Schwangerschaft bedroht ist.
Mehr dazu bei medicalnewstoday.