Bislang ist es üblich, bei operativer Entfernung der Gebärmutter auch die Eierstöcke mit zu entfernen. Nach Erkenntnissen der Universität von Kalifornien in Los Angeles ist diese Praxis jedoch in den Fällen, in denen die
Hysterektomie nicht wegen Krebs vorgenommen wurde, eher schädlich.
Allein in den USA werden jährlich rund 600.000 Operationen dieses Typs vorgenommen, 90 Prozent davon sind nicht auf Krebs zurückzuführen.
Verbleiben die Ovarien im Körper, erhöht sich zwar für die Frauen die Chance, an Krebs der Eierstöcke zu erkranken, etwas, gleichzeitig wird aber das Risiko, an Herzerkrankungen zu sterben, signifikant abgesenkt. Es sterben 25mal mehr Frauen an koronaren Erkrankungen als an Eierstock-Krebs.
Zurückzuführen ist der Effekt auf eine, wenn auch geringe, Ausschüttung von Östrogenen bzw. zwei Östrogenvorstufen, im Eierstock erzeugtem Testosteron und Androstenedion. Das Östrogen schützt auch Frauen weit jenseits der natürlichen Menopause gegen Herzerkrankungen und Osteoporose.
Voller Artikel bei Forbes.com