Wie
hier bei BBC Health zu lesen, haben Wissenschaftler der Universität Limerick ein vielversprechendes, einfaches diagnostisches Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe man feststellen kann, ob Patienten Osteoporose haben oder nicht.

Mit einem Laser werden dabei Fingernägel auf das Vorhandensein bzw. die Menge einer bestimmten Disulfidverbindung hin untersucht, die für Knochenelastizität und Keratinbindung wichtig ist. Bei allen Patienten, die Osteoporose hatten, waren die Level dieses Disulfids niedrig.
Denkbar wäre, dass die Untersuchung in dafür ausgestatten Praxen durchgeführt wird oder auch Nagelabschnitte zum Test an ein Labor gesendet werden. Erst wenn dieser Test positiv verläuft, könnte dann ein Patient zu einer teuren und aufwendigen Knochendichtemessung geschickt werden - ein genaueres Screening auf Osteoporose besonders bei Frauen nach den Wechseljahren wäre mit einer solchen diagnostischen Hilfe, die nicht viel kostet, ebenfalls möglich.